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Ihre Anfrage an das Centrum für NeuroCognitive Entwicklung

Literatur & Quellen

Die auf dieser Website genannten Kennzahlen dienen der wissenschaftlichen Einordnung neurokognitiver Entwicklung, neuronaler Verarbeitung und neurologischer beziehungsweise lernbezogener Belastungen. Sie beruhen auf publizierten wissenschaftlichen Arbeiten, internationalen Klassifikationssystemen und anerkannten fachlichen Quellen. Zahlenwerte werden aus Gründen der Verständlichkeit teilweise gerundet.

86 Mrd. Nervenzellen im menschlichen Gehirn

Die Angabe von rund 86 Milliarden Nervenzellen im menschlichen Gehirn basiert auf quantitativen neuroanatomischen Untersuchungen zur Zellzahl im menschlichen Gehirn. Besonders häufig zitiert wird die Arbeit von Herculano-Houzel, die das menschliche Gehirn als linear skaliertes Primatengehirn beschreibt. Die Publikation nennt für das erwachsene menschliche Gehirn rund 86 Milliarden Neuronen und eine vergleichbare Anzahl nicht-neuronaler Zellen.

Quelle:

Herculano-Houzel, S. (2009). The human brain in numbers: a linearly scaled-up primate brain. Frontiers in Human Neuroscience, 3, 31.

100 Bio. synaptische Verbindungen

Die Angabe von rund 100 Billionen synaptischen Verbindungen ist eine Näherungsangabe zur Komplexität neuronaler Netzwerke im menschlichen Gehirn. Synapsen sind die Kontaktstellen, über die Nervenzellen Signale austauschen. In der Fachliteratur werden für das erwachsene menschliche Gehirn häufig Größenordnungen von etwa 10¹⁴ Synapsen genannt, also etwa 100 Billionen. Je nach Methode, Hirnregion, Alter und Schätzmodell variieren die Angaben.

Quelle:

Cowan, W. M., Südhof, T. C., & Stevens, C. F. (2003). Synapses. Johns Hopkins University Press.

20 Tsd. protein-kodierende Gene

Die Angabe von rund 20.000 protein-kodierenden Genen bezieht sich auf die Größenordnung der aktuell annotierten protein-kodierenden Gene im menschlichen Genom. Moderne Genomannotationen gehen heute von ungefähr 19.000 bis 20.000 protein-kodierenden Genen aus. Der exakte Wert variiert je nach Datenbank, Referenzgenom und Annotationsversion; deshalb ist die Darstellung als gerundete Zahl fachlich korrekt.

Quellen:

GENCODE Consortium. GENCODE Human Gene Annotation.

Amaral, P. P. et al. (2023). The status of the human gene catalogue. Nature.

3,4 Mrd. Menschen weltweit mit neurologischen Erkrankungen

Die Angabe von 3,4 Milliarden Menschen basiert auf der Global-Burden-of-Disease-Auswertung zu Erkrankungen des Nervensystems. Die Analyse berichtet, dass im Jahr 2021 etwa 43 Prozent der Weltbevölkerung, rund 3,4 Milliarden Menschen, mit oder an Erkrankungen des Nervensystems lebten beziehungsweise davon betroffen waren. Die Untersuchung umfasst 37 neurologische beziehungsweise nervensystembezogene Erkrankungen.

Quelle:

Steinmetz, J. D. et al. (2024). Global, regional, and national burden of disorders affecting the nervous system, 1990–2021: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2021. The Lancet Neurology.

5–15% Schulkinder mit spezifischen Lernstörungen

Die Angabe von 5–15 Prozent bezieht sich auf die im diagnostischen Kontext häufig genannte Prävalenz spezifischer Lernstörungen im Schulalter. Gemeint sind spezifische Beeinträchtigungen im Erwerb und Gebrauch schulischer Fertigkeiten, insbesondere Lesen, Schreiben und Mathematik. Diese Kategorie wird im DSM-5 beziehungsweise DSM-5-TR als „Specific Learning Disorder“ beschrieben; im ICD-11 wird vergleichbar von entwicklungsbezogenen Lernstörungen gesprochen.

Quelle:

American Psychiatric Association. (2022). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition, Text Revision — DSM-5-TR.

World Health Organization. ICD-11: Developmental learning disorder.

Hinweis zur Interpretation

Die genannten Zahlen sind wissenschaftliche Orientierungswerte. Sie sollen Größenordnungen verständlich machen und ersetzen keine individuelle Diagnostik, Beratung oder ärztliche Einschätzung. Insbesondere Angaben zu Prävalenzen können je nach Definition, Untersuchungsmethode, Altersgruppe, Land, diagnostischem System und Erhebungszeitraum variieren.

Ihre Anfrage an das Centrum für NeuroCognitive Entwicklung

FAQ

Sie können sich an das Centrum für NeuroCognitive Entwicklung wenden, wenn Sie eine privatärztliche Einschätzung, Beratung, Zweitmeinung, gutachterliche Stellungnahme, Kooperation oder Schulung anfragen möchten. Für die erste Kontaktaufnahme genügt eine kurze Beschreibung Ihres Anliegens. Bitte übermitteln Sie über das Kontaktformular keine ausführlichen medizinischen Befunde, Arztbriefe oder besonders sensiblen Gesundheitsdaten. Falls weitere Unterlagen erforderlich sind, stimmen wir den geeigneten Übermittlungsweg mit Ihnen ab.

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Mit dem Absenden des Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verarbeitet werden. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Bitte übermitteln Sie keine ausführlichen medizinischen Unterlagen über das Kontaktformular. Ein sicherer Übermittlungsweg für Befunde oder Arztbriefe wird bei Bedarf gesondert abgestimmt.

Die Leistungen des Centrums erfolgen privatärztlich. Eine direkte Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse ist nicht möglich.

Gesetzlich Versicherte können das Angebot dennoch als Selbstzahlerleistung nutzen – zum Beispiel für eine ergänzende ärztliche Einschätzung, eine Zweitmeinung oder eine gutachterliche Stellungnahme.

Privatversicherte und Beihilfeberechtigte können eine mögliche Erstattung abhängig vom jeweiligen Tarif vorab mit ihrer Versicherung klären.

Je nach Fragestellung können Beratung und Einschätzung zunächst im Rahmen von Hausbesuchen, ärztlicher Online-Beratung oder Terminen nach individueller Vereinbarung erfolgen.

Die künftigen Praxisräume befinden sich derzeit noch in baulicher Sanierung und sind noch nicht für reguläre Patiententermine geöffnet. Bis zum Abschluss der Arbeiten finden Termine daher vorrangig als Hausbesuche oder ärztliche Online-Beratung statt.

Nach Fertigstellung sind auch Termine in den Praxisräumen vorgesehen.

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Literatur & Quellen

Die auf dieser Website genannten Kennzahlen dienen der wissenschaftlichen Einordnung neurokognitiver Entwicklung, neuronaler Verarbeitung und neurologischer beziehungsweise lernbezogener Belastungen. Sie beruhen auf publizierten wissenschaftlichen Arbeiten, internationalen Klassifikationssystemen und anerkannten fachlichen Quellen. Zahlenwerte werden aus Gründen der Verständlichkeit teilweise gerundet.

86 Mrd. Nervenzellen im menschlichen Gehirn

Die Angabe von rund 86 Milliarden Nervenzellen im menschlichen Gehirn basiert auf quantitativen neuroanatomischen Untersuchungen zur Zellzahl im menschlichen Gehirn. Besonders häufig zitiert wird die Arbeit von Herculano-Houzel, die das menschliche Gehirn als linear skaliertes Primatengehirn beschreibt. Die Publikation nennt für das erwachsene menschliche Gehirn rund 86 Milliarden Neuronen und eine vergleichbare Anzahl nicht-neuronaler Zellen.

Quelle:

Herculano-Houzel, S. (2009). The human brain in numbers: a linearly scaled-up primate brain. Frontiers in Human Neuroscience, 3, 31.

100 Bio. synaptische Verbindungen

Die Angabe von rund 100 Billionen synaptischen Verbindungen ist eine Näherungsangabe zur Komplexität neuronaler Netzwerke im menschlichen Gehirn. Synapsen sind die Kontaktstellen, über die Nervenzellen Signale austauschen. In der Fachliteratur werden für das erwachsene menschliche Gehirn häufig Größenordnungen von etwa 10¹⁴ Synapsen genannt, also etwa 100 Billionen. Je nach Methode, Hirnregion, Alter und Schätzmodell variieren die Angaben.

Quelle:

Cowan, W. M., Südhof, T. C., & Stevens, C. F. (2003). Synapses. Johns Hopkins University Press.

20 Tsd. protein-kodierende Gene

Die Angabe von rund 20.000 protein-kodierenden Genen bezieht sich auf die Größenordnung der aktuell annotierten protein-kodierenden Gene im menschlichen Genom. Moderne Genomannotationen gehen heute von ungefähr 19.000 bis 20.000 protein-kodierenden Genen aus. Der exakte Wert variiert je nach Datenbank, Referenzgenom und Annotationsversion; deshalb ist die Darstellung als gerundete Zahl fachlich korrekt.

Quellen:

GENCODE Consortium. GENCODE Human Gene Annotation.

Amaral, P. P. et al. (2023). The status of the human gene catalogue. Nature.

3,4 Mrd. Menschen weltweit mit neurologischen Erkrankungen

Die Angabe von 3,4 Milliarden Menschen basiert auf der Global-Burden-of-Disease-Auswertung zu Erkrankungen des Nervensystems. Die Analyse berichtet, dass im Jahr 2021 etwa 43 Prozent der Weltbevölkerung, rund 3,4 Milliarden Menschen, mit oder an Erkrankungen des Nervensystems lebten beziehungsweise davon betroffen waren. Die Untersuchung umfasst 37 neurologische beziehungsweise nervensystembezogene Erkrankungen.

Quelle:

Steinmetz, J. D. et al. (2024). Global, regional, and national burden of disorders affecting the nervous system, 1990–2021: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2021. The Lancet Neurology.

5–15% Schulkinder mit spezifischen Lernstörungen

Die Angabe von 5–15 Prozent bezieht sich auf die im diagnostischen Kontext häufig genannte Prävalenz spezifischer Lernstörungen im Schulalter. Gemeint sind spezifische Beeinträchtigungen im Erwerb und Gebrauch schulischer Fertigkeiten, insbesondere Lesen, Schreiben und Mathematik. Diese Kategorie wird im DSM-5 beziehungsweise DSM-5-TR als „Specific Learning Disorder“ beschrieben; im ICD-11 wird vergleichbar von entwicklungsbezogenen Lernstörungen gesprochen.

Quelle:

American Psychiatric Association. (2022). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition, Text Revision — DSM-5-TR.

World Health Organization. ICD-11: Developmental learning disorder.

Hinweis zur Interpretation

Die genannten Zahlen sind wissenschaftliche Orientierungswerte. Sie sollen Größenordnungen verständlich machen und ersetzen keine individuelle Diagnostik, Beratung oder ärztliche Einschätzung. Insbesondere Angaben zu Prävalenzen können je nach Definition, Untersuchungsmethode, Altersgruppe, Land, diagnostischem System und Erhebungszeitraum variieren.

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Mit dem Absenden des Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verarbeitet werden. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Bitte übermitteln Sie keine ausführlichen medizinischen Unterlagen über das Kontaktformular. Ein sicherer Übermittlungsweg für Befunde oder Arztbriefe wird bei Bedarf gesondert abgestimmt.

Die Leistungen des Centrums erfolgen privatärztlich. Eine direkte Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse ist nicht möglich.

Gesetzlich Versicherte können das Angebot dennoch als Selbstzahlerleistung nutzen – zum Beispiel für eine ergänzende ärztliche Einschätzung, eine Zweitmeinung oder eine gutachterliche Stellungnahme.

Privatversicherte und Beihilfeberechtigte können eine mögliche Erstattung abhängig vom jeweiligen Tarif vorab mit ihrer Versicherung klären.

Je nach Fragestellung können Beratung und Einschätzung zunächst im Rahmen von Hausbesuchen, ärztlicher Online-Beratung oder Terminen nach individueller Vereinbarung erfolgen.

Die künftigen Praxisräume befinden sich derzeit noch in baulicher Sanierung und sind noch nicht für reguläre Patiententermine geöffnet. Bis zum Abschluss der Arbeiten finden Termine daher vorrangig als Hausbesuche oder ärztliche Online-Beratung statt.

Nach Fertigstellung sind auch Termine in den Praxisräumen vorgesehen.

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Bitte übermitteln Sie keine ausführlichen medizinischen Unterlagen über das Kontaktformular. Ein sicherer Übermittlungsweg für Befunde oder Arztbriefe wird bei Bedarf gesondert abgestimmt.

Die Leistungen des Centrums erfolgen privatärztlich. Eine direkte Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse ist nicht möglich.

Gesetzlich Versicherte können das Angebot dennoch als Selbstzahlerleistung nutzen – zum Beispiel für eine ergänzende ärztliche Einschätzung, eine Zweitmeinung oder eine gutachterliche Stellungnahme.

Privatversicherte und Beihilfeberechtigte können eine mögliche Erstattung abhängig vom jeweiligen Tarif vorab mit ihrer Versicherung klären.

Je nach Fragestellung können Beratung und Einschätzung zunächst im Rahmen von Hausbesuchen, ärztlicher Online-Beratung oder Terminen nach individueller Vereinbarung erfolgen.

Die künftigen Praxisräume befinden sich derzeit noch in baulicher Sanierung und sind noch nicht für reguläre Patiententermine geöffnet. Bis zum Abschluss der Arbeiten finden Termine daher vorrangig als Hausbesuche oder ärztliche Online-Beratung statt.

Nach Fertigstellung sind auch Termine in den Praxisräumen vorgesehen.